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Sie sind hier: Startseite1 / Tansania Nationalparks und Schutzgebiete2 / Ngorongoro Krater Conservation Area
  • Ein Weitwinkel Panorama Bild des Ngorongoro Einbruchkraters während der Regenzeit, dank seiner natürlichen geologischen Einfriedung permanente Heimat der Big Five in Tansania
Während der großen Regenzeit hat der Natronsee Lake Magadi im Ngorogoro Krater wesentlich größere Ausmaße (links unten im Bild ist eine der inzwischen recht gut ausgebauten Straßen hinunter in den Krater zu sehen)
Während der großen Regenzeit hat der Natronsee Lake Magadi im Ngorogoro Krater wesentlich größere Ausmaße (links unten im Bild ist eine der inzwischen recht gut ausgebauten Straßen hinunter in den Krater zu sehen)
Während der großen Regenzeit hat der Natronsee Lake Magadi im Ngorogoro Krater wesentlich größere Ausmaße (links unten im Bild ist eine der inzwischen recht gut ausgebauten Straßen hinunter in den Krater zu sehen)
Die Aussicht vom Ngorongoro Kraterrand auf die riesige Caldera während der Trockenzeit
Die Aussicht vom Ngorongoro Kraterrand auf die riesige Caldera während der Trockenzeit
Hier ein Bild des Ngorongoro Krater von der Südost Seite während der Übergangszeit
Hier ein Bild des Ngorongoro Krater von der Südost Seite während der Übergangszeit
Drei afrikanische Kaffernbüffel ruhen am Ufer des Natronsees Lake Magadi in der Ngorongoro Caldera
Drei afrikanische Kaffernbüffel ruhen am Ufer des Natronsees Lake Magadi in der Ngorongoro Caldera
Eine Strauß Henne im Ngorongoro Vulkankrater - Strauße sind die schnellsten Zweibeiner der Welt und können eine Geschwindigkeit von 70 km/h erreichen und manchmal über 140kg wiegen
Eine Strauß Henne im Ngorongoro Vulkankrater - Strauße sind die schnellsten Zweibeiner der Welt und können eine Geschwindigkeit von 70 km/h erreichen und manchmal über 140kg wiegen
Eine Löwin im Ngorongoro Krater mit einem gerissenen Beutetier, die Caldera ist permanenter Lebensraum für mehr als 80 Individuen
Eine Löwin im Ngorongoro Krater mit einem gerissenen Beutetier, die Caldera ist permanenter Lebensraum für mehr als 80 Individuen
Auch auf einer Safari im Ngorongoro Krater sind die Flusspferde in ihren Hippo Pools nicht wegzudenken - hier im Bild hat sich freundlicherweise ein einsamer Elefantenbulle im Hintergrund ideal für einen Schnappschuss positioniert
Auch auf einer Safari im Ngorongoro Krater sind die Flusspferde in ihren Hippo Pools nicht wegzudenken - hier im Bild hat sich freundlicherweise ein einsamer Elefantenbulle im Hintergrund ideal für einen Schnappschuss positioniert
Es leben auch unzählige Zebras im Ngorongoro Krater, der auch während der Trockenzeit eine ständige Wasserversorgung garantiert
Es leben auch unzählige Zebras im Ngorongoro Krater, der auch während der Trockenzeit eine ständige Wasserversorgung garantiert
Thomson Gazellen und andere Tiere weiden auf den nährstoffreichen Grasflächen des Ngorongoro Kraters, wo das einzigartige Ökosystem der Caldera eine der höchsten Konzentrationen an Wildtieren in Afrika beherbergt
Thomson Gazellen und andere Tiere weiden auf den nährstoffreichen Grasflächen des Ngorongoro Kraters, wo das einzigartige Ökosystem der Caldera eine der höchsten Konzentrationen an Wildtieren in Afrika beherbergt
Zwei Zebras bei der Familienplanung, im Hintergrund sind die steilen Wände des Ngorongoro Kraters zu sehen
Zwei Zebras bei der Familienplanung, im Hintergrund sind die steilen Wände des Ngorongoro Kraters zu sehen
Die Zimmer der Ngorongoro Rim Lodge (ehemals Ngorongoro Sopa Lodge) garantieren eine grandiose Aussicht auf den Krater und ein morgendlicher Besuch von Wildtieren wie hier im Bild ist nicht ungewöhnlich
Die Zimmer der Ngorongoro Rim Lodge (ehemals Ngorongoro Sopa Lodge) garantieren eine grandiose Aussicht auf den Krater und ein morgendlicher Besuch von Wildtieren wie hier im Bild ist nicht ungewöhnlich
Eine Tüpfelhyäne patrouilliert während der Regenzeit durch die üppig grünen Ebenen des Ngorongoro Kraters, wo sich innerhalb der Caldera Wände eine der dichtesten Raubtierpopulationen Afrikas tummelt
Eine Tüpfelhyäne patrouilliert während der Regenzeit durch die üppig grünen Ebenen des Ngorongoro Kraters, wo sich innerhalb der Caldera Wände eine der dichtesten Raubtierpopulationen Afrikas tummelt

Ngorongoro Krater Conservation Area

Kurzübersicht

W

enn man den Rand des Ngorongoro Einsturzkraters erreicht, offenbart sich ein überwältigender Ausblick auf eine 260 km² große Caldera. Oft als das achte Weltwunder bezeichnet, ist dieses gewaltige Becken einer der größten vulkanischen Krater weltweit – geformt durch einen riesigen Stratovulkan (ähnlich dem Kilimandscharo), der vor ca. 2 Millionen Jahren ausbrach und in sich selbst zusammenfiel. Mit einem Höhenunterschied von durchschnittlich 610 Metern dient er quasi als eine „geologische Einfriedung“ für eine Vielzahl von Wildtieren.

Der Krater ist ein außergewöhnlicher Ort, er wirkt fast wie ein natürlicher Zoo. Aufgrund der steilen Wände verbleiben die meisten Tiere das ganze Jahr in der Caldera, daher haben sie sich an Menschen und Safariautos gewöhnt. Das ermöglicht eine sehr intime und direkte Sicht auf die Tiere.

Das Ngorongoro Schutzgebiet ist einer der wenigen Orte der Welt, um das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn (Schwarzes Nashorn) in freier Wildbahn zu beobachten. Diese seltenen Nashörner werden von bewaffneten Park Rangern rund um die Uhr bewacht. Die Ngorongoro Conservation Area beherbergt ganzjährig die Big Five.

Unverbindliches Safari Angebot anfordern

Zahlen und Fakten

Fläche: 8.292 km²

Anreise: 180 km aus Arusha

Gründung: 1959

Besucher: 580.000 / Jahr

Bekannt für: Ngorongoro Caldera, Big Five, Olduvai Gorge, Ndutu

Aktivitäten: Pirschfahrten, Olduvai Gorge Museum, Wanderungen

Inhaltsverzeichnis:
  • Ngorongoro Conservation Area Authority
  • Die Geschichte des Ngorongoro Schutzgebiets
  • Geologie & Entstehung des Ngorongoro Hochlands
  • Die Maasai und andere Stämme im Schutzgebiet
  • Safari & Pirschfahrt im Ngorongoro Krater
  • Lake Magadi in der Ngorongoro Caldera
  • Die bedrohten Nashörner im Schutzgebiet & Big Five
  • Interessante Vögel in der Ngorongoro Caldera
  • Der kaum besuchte Empakaai Crater
  • Die Ndutu Ebenen in der Ngorongoro Schutzgebiet
  • Die Wiege der Menschheit – Olduvai Schlucht
  • Die mysteriösen Engaruka Ruinen
  • Ol Doinyo Lengai, der heilige Berg der Maasai
  • 5 Tage Wanderung durch das Ngorongoro Hochland
  • Unterkünfte in der Ngorongoro Conversation Area
  • Anreise in das Ngorongoro Hochland
  • Topographische Karte des Ngorongoro Hochlands
  • Ngorongoro Conservation Area Landkarte
Das Loduare Gate, Haupteintrittstor der Ngorongoro Conservation Area, UNESCO Welterbe und Biosphären Reservat
Diese Maasai Bomas im Ngorongoro-Hochland veranschaulichen den einzigartigen Status des Naturschutzgebiets als Mehrzweckzone, in der Maasai Viehzüchter ihre traditionellen Weide- und Siedlungsrechte behalten haben
Die Ngorongoro Conservation Area Authority (NCAA)

Die Ngorongoro Conservation Area wird im Gegensatz zu den „normalen“ Nationalparks nicht von der Tanzania National Parks Authority (TANAPA) sondern von einer dedizierten Behörde, der Ngorongoro Conservation Area Authority (NCAA), administriert. Das rund 8.300 km² große Schutzgebiet bietet eine einzigartige Mischung aus Landschaften, archäologischen Stätten, Menschen und Wildtieren in Afrika. Es wurde als bahnbrechendes Experiment mit vielfältiger Landnutzung konzipiert, in dem Naturschutz, menschliche Besiedlung und Kulturerhalt harmonisch zusammenwirken sollen. Das Konzept der mehrfachen Flächennutzung aus konservatorischer Sicht weicht von einem traditionellen Ansatz ab, bei dem die Erhaltung als völliges Fehlen menschlicher Eingriffe angesehen wird.

Das Konzept des Schutzgebiets wurde speziell entwickelt, um den semi-nomadischen Massai Hirten die Fortsetzung ihrer traditionellen Lebensweise neben den üppigen Wildtierpopulationen zu ermöglichen. Es ist das einzige Naturschutzgebiet seiner Art in Ostafrika, in dem Wildtiere und indigene Viehzüchter in derselben Landschaft koexistieren. Die Massai bewohnen diese Region seit Generationen – das Hirten Dasein gilt als mit dem Artenschutz vereinbar. Ihre Rinder und Ziegen grasen auf denselben Wiesen wie Gnus, Zebras und Büffel und sind ein Beispiel dafür, wie sich Menschen und Wildtiere den Lebensraum teilen können. Diese Koexistenz ist jedoch nicht von Spannungen und Problemen befreit.

Gemauerte Behausungen sind nicht erlaubt, landwirtschaftlicher Anbau nur auf Subsistenzniveau gestattet. Dieser komplexe Balanceakt – Schutz der Fauna & Flora, Förderung des Tourismus und Rücksicht auf die indigene Bevölkerung – erfordert einen spezialisierten Managementansatz, der über das Mandat traditioneller Nationalparks zum Schutz der Tierwelt hinausgeht. Ein umstrittenes Umsiedlungsprogramm für Viehzüchter aus dem Ngorongoro Schutzgebiet löste unlängst eine heftige Debatte über die Zukunft dieses Modells aus. Im Mittelpunkt stehen Umweltbedenken aufgrund des Bevölkerungszuwachses und der steigenden Anzahl an Nutztieren. Natürlich haben sich auch die Bedürfnisse der Bevölkerung verändert – wo einst ein simples Hirtenleben geführt wurde, wird heute Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und moderner Infrastruktur erwartet.

Geschichte der Ngorongoro Conservation Area Authority

Wie die archäologischen Funde in der Olduvai Schlucht belegen, ist das Ngorongoro Hochland schon seit Urzeiten von Menschen besiedelt. Die frühesten schriftlichen Aufzeichnungen stammen aus den Berichten europäischer Entdecker des 19. Jahrhunderts. Auf der Suche nach den Quellen des Nils besuchte der österreichischer Afrikaforscher Oscar Baumann im Jahr 1892 als einer der ersten Europäer den Ngorongoro Krater. Er berichtete nicht nur von der dramatischen Landschaft des Vulkan-Hochlands, sondern auch von den Massai Hirten, die innerhalb der fruchtbaren Caldera Siedlungen errichtet hatten. Seine Beschreibungen lieferten die ersten wissenschaftlichen Einblicke in diese einzigartige vulkanische Formation.

Während der deutschen Herrschaft in Ostafrika beantragte ein Abenteurer namens Adolph Siedentopf von der Kolonialverwaltung erfolgreich Land innerhalb der Caldera. Tatsächlich errichtete Siedentopf eine Farm im Krater und versuchte sich auf den fruchtbaren Ebenen des Kraterbodens in der Viehzucht. Seine Zeit dort war jedoch nur von kurzer Dauer; mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs mußte Siedentopf die Caldera schließlich verlassen. Nach dem Krieg übernahm Großbritannien im Auftrag des Völkerbundes die Kontrolle über Tanganjika und damit auch über das Ngorongoro Hochland.

Ursprünglich war das Ngorongoro Gebiet Teil des Serengeti Nationalparks, der schon 1951 gegründet wurde. Es kam jedoch bald zu Spannungen zwischen den neu installierten Park Rangern und den stolzen Massai Hirten mit ihren traditionellen Landrechten, die seit Jahrhunderten in diesem Gebiet lebten. Daher wurde 1959 die Ngorongoro Conservation Area Authority (NCAA) gegründet, um ein wegweisendes Modell für die Mehrzweck Landnutzung in Tansania zu schaffen.

Die Trennung von Ngorongoro und Serengeti im Jahr 1959 wurde maßgeblich durch die Forschungen von Professor Bernhard Grzimek, Direktor des Frankfurter Zoos und Präsident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, und seinem Sohn Michael beeinflusst. Ende der 1950er Jahre führten die Grzimeks revolutionäre Luftbildvermessungen durch, um die Wildtierpopulationen und Migrationsmuster im Serengeti Ökosystem zu verstehen. Ihre Arbeit, die in dem einflussreichen Buch und Film „Die Serengeti darf nicht sterben“ dokumentiert wurde, hob die ökologische Bedeutung der Region hervor und trug dazu bei, internationale Unterstützung für den Naturschutz zu mobilisieren. Im Jahr 1979 wurde die Ngorongoro Conservation Area als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet.

Professor Bernhard Grzimek zusammen mit seinem Sohn Michael in der Serengeti vor Ihrer Dornier DO-27 „Fliegendes Zebra“, ein Screenshot aus dem berühmten Dokumentarfilm „Die Serengeti darf nicht sterben“
Ein Denkmal für Michael Grzimek und seinen Vater Professor Bernhard Grzimek im Ngorongoro Schutzgebiet, die einen wesentlicher Beitrag zum Schutz des Serengeti Ökosystems geleistet haben. Auf der Tafel ist folgendes zu lesen: MICHAEL GRZIMEK | 12. 4. 1934 – 10. 1. 1959 | HE GAVE ALL HE POSSESSED INCLUDING HIS LIFE FOR THE WILD ANIMALS OF AFRICA /// PROFESSOR BERNHARD GRZIMEK | 1909 – 1987 | A LIFETIME OF CARING FOR WILD ANIMALS AND THEIR PLACE ON OUR PLANET. IT IS BETTER TO LIGHT A CANDLE THAN CURSE THE DARKNESS
Eine Schautafel am Loduare Eintritts Gate verdeutlicht die geologische Entstehung des Ngorongoro Vulkanhochlands
Geologie & Entstehung des Ngorongoro Hochlands

Das Ngorongoro Schutzgebiet ist Teil eines Vulkanhochlands, das sich entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs im Norden Tansanias gebildet hat. Geologische Verschiebungen und Vulkane prägen die Landschaft des Hochlands. Störung in der Erdkruste führen zu Rissen, aus der Lava oder geschmolzenes Gestein an die Oberfläche dringen und dort aushärten. Wenn Lava über einen längeren Zeitraum aus derselben Stelle austritt, baut sie sich zu einem Vulkan auf. Im Ngorongoro Schutzgebiet bildeten sich zahlreichen Vulkane in den letzten 5 bis 7 Millionen Jahren. Von diesen ist nur noch der Vulkan Oldonyo Lengai aktiv. Die Asche und der Staub der Eruptionen bildeten die Grundlage für die fruchtbaren Böden der Serengeti Ebenen.

Der weltbekannte Ngorongoro Krater entstand vor etwa 2 Millionen Jahren, als ein massiver aktiver Vulkan nach einem großen Ausbruch implodierte und die heutige riesige Caldera zurückließ. Vor seinem Einsturz soll der ursprüngliche Stratovulkan eine Höhe zwischen 4.500 und 5.800 Metern erreicht haben, ähnlich dem heutigen Kilimandscharo. Der entstandene Krater ist 610 Meter tief und hat einen Durchmesser von ca. 19 Kilometern. Heute ist Mount Lolmalasin mit etwa 3700 Metern der höchste Punkt im Schutzgebiet und der dritthöchste Berg Tansanias (nach Mt. Kilimandscharo und Mt. Meru).

Die Maasai und andere Stämme im Schutzgebiet

Der Name Ngorongoro leitet sich vom Maasai Wort „ngoro ngoro“ ab, das sich auf das Läuten von Kuhglocken bezieht. Heute leben etwa 100.000 Massai im Schutzgebiet und praktizieren ihren traditionellen Lebensstil in Koexistenz mit den vielen Wildtieren. Die Massai sind halbnomadische Viehzüchter, die seit Jahrhunderten in dieser Region leben. Rindviecher spielen eine zentrale Rolle im Gemeinschaftsleben der Massai und dienen nicht nur als Hauptnahrungsquelle durch Milch, Fleisch und Blut, sondern auch als Maßstab für Reichtum und sozialen Status innerhalb der Gemeinschaft. Rinder sind als Mitgift obligatorisch, werden aber auch genutzt um durch zeremonielle Tauschgeschäfte Allianzen zwischen Familien und Clans zu schmieden.
Die Kultur der Massai ist sehr auffällig und zeichnet sich durch ihren farbenfrohen Schmuck und die bunten Shukas (Tücher in Rot-, Blau- und Violetttönen, die wie ein Sarong um den Körper gewickelt werden) aus. Die Frauen stellen aufwendigen Perlenschmuck wie Armbänder, Fußkettchen und Halsketten her, die sie gerne an Besucher verkaufen. Ihre Gesellschaft ist nach Altersgruppen unterteilt, mit spezifischen Rollen und Verantwortlichkeiten für verschiedene Lebensphasen. Traditionelle Maasai Häuser, sogenannte Bomas, werden aus natürlichen Materialien wie Lehm, Kuhdung und Holz gebaut und mit Stroh bedacht.

Die Datoga machen nur einen winzigen Teil der Bevölkerung im Ngorongoro Schutzgebiet aus. Ähnlich den Maasai sind sie ein nilotischer Hirtenstamm, die ursprünglich aus dem Gebiet des heutigen Sudan stammen, bevor sie weiter nach Süden in das Ngorongoro Hochland migrierten. Schließlich wurden sie von den Massai verdrängt und zogen in das südliche Eyasi-See Becken. Auch die Datoga sind wie die Maasai geschickte Viehzüchter (vor allem Rinder und Ziegen), sie sind aber auch für ihre Metallverarbeitung und Handwerkstraditionen bekannt.

Eine kleine Anzahl von Hadzabe Familien lebt am Rande der Ngorongoro Conservation Area in der Nähe des Eyasi Sees. Die Hadzabe sind Jäger und Sammler mit einer Population von weniger als 1.000 Menschen und stellen eine der letzten verbliebenen Jäger- und Sammlergesellschaften Afrikas dar. Ihr Lebensstil ist seit Tausenden von Jahren weitgehend unverändert geblieben und basiert vor allem auf der Jagd mit Pfeil und Bogen. Sie sind aber auch opportunistische Sammler von wilden Früchten, Knollen und Honig.

Touristen besuchen eine Massai Gemeinde im Ngorongoro Schutzgebiet, wo der Kulturtourismus eine wichtige Einnahmequelle für die lokale Bevölkerung darstellt
Ein Porträt einer Großmutter aus dem Hadzabe Stamm, eine der letzten verbliebenen Jäger- und Sammlergemeinschaften Tansanias, die seit Jahrtausenden das Gebiet um den Eyasi See am Rande der Ngorongoro Conservation Area bewohnen

Inzwischen wurden die steilen Zugangsstraßen in den Ngorongoro Krater ausgebaut - besonders während der Regenzeit ein großer Gewinn für die Sicherheit
Aufgrund der steilen Wände verbleiben die meisten Tiere das ganze Jahr in der Ngorongoro Caldera und haben sich daher an Menschen gewöhnt. Hier im Bild ruht eine Löwin auf einem Feldweg im Krater, völlig unbeeindruckt vom nahen Safarifahrzeug
Safari & Pirschfahrt im Ngorongoro Krater

Für viele Besucher ist eine Pirschfahrt im Krater das Highlight ihrer Safari in Tansania. Der Zugang zum Kraterboden wird sorgfältig reguliert, um das empfindliche Ökosystem zu schützen. Die am häufigsten genutzte Zufahrtsstraße ist die Seneto Descent Road am westlichen Rand, eine steile und kurvenreiche Strecke, die Besucher vom Kraterrand hinunterführt. Einmal im Krater, müssen die Fahrzeuge über festgelegte Routen wieder ausfahren, meistens über die im Süden gelegene Lerai Ascent Road. Darüber hinaus gibt es die Lemala Road auf der Ostseite, die hauptsächlich von Besuchern genutzt wird, die in Lodges und Camps in diesem Gebiet übernachten. Inzwischen wurden die steilen Zugangstraßen in die Caldera befestigt (siehe Bild), ein großer Fortschritt für die Sicherheit – vor allem in der Regenzeit.

Aufgrund der steilen Kraterwände und des günstigen Klimas verbleiben die meisten Tiere dauerhaft in der Caldera. In diesem abgeschlossenen Paradies sind die Tiere an die Anwesenheit von Touristen und Safarifahrzeugen gewohnt – ideale Bedingungen für Tierbeobachtungen von großen Raubkatzen wie zum Beispiel Löwen. Diese Besonderheit macht den Ngorongoro Krater zu einem einzigartigen Safari Ziel und dem wahrscheinlich zuverlässigsten Ort in Afrika, um das ganze Jahr die „Big Five“ in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

Fast schon unglaublich, welch große Tiervielfalt und abwechslungsreiche Landschaftszonen sich in der Caldera befinden: Savannen- und Sumpfgebiete, Flüsse, Wälder, kleine Hügel und sogar ein Natronsee, der hier Lake Magadi genannt wird. Große Büffel-, Gnu-, Zebra- sowie Gazellen Herden grasen permanent im riesigen Kraterboden. Im Schutzgebiet leben insgesamt etwa 20.000 Großsäuger. Mehr als 400 Tüpfelhyänen und weit über 100 Löwen sind hier zu Hause. Aber auch die Rinder und Ziegen der hier lebenden Maasai werden unten am See zur Tränke geführt.

Pirschfahrten innerhalb des Kraters unterliegen strengen Regeln. Fahrzeuge müssen auf den ausgewiesenen Wegen bleiben, Offroad fahren ist untersagt. Es gelten Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie ein striktes Nachtfahrverbot. Picknicken ist nur auf dem dafür vorgesehenen Rastplatz in der Nähe des Munge Flusses erlaubt, wo Toiletten und Tische zur Verfügung stehen – ein idealer Ort für eine Mittagspause mit sicherer Umgebung und einem herrlichem Blick auf die Caldera.

Der Natronsee Lake Magadi im Ngorongoro Krater

Der Magadi See ist ein flacher alkalischer See im südwestlichen Teil der Ngorongoro Caldera. Der Name Magadi stammt aus der Sprache der Massai und bedeutet „salzig”, was eine treffende Beschreibung für dieses mineralreiche Gewässer ist. Als größter Kratersee innerhalb der Ngorongoro Conservation Area wird der Magadi-See durch eine Kombination aus saisonalen Niederschlägen und dem Munge Fluss gespeist.

Der See ist als wichtiger Lebensraum für Zwergflamingos bekannt. Diese berühmten rosa Vögel werden von Mikroorganismen und Algen angezogen, die in den stark alkalischen Gewässern des Sees gedeihen und ihre Hauptnahrungsquelle darstellen. Die Flamingos bieten ein spektakuläres Schauspiel, wenn sich ihr leuchtendes Gefieder in der Oberfläche des Sees spiegelt.

Goldschakale sind häufig entlang des Seeufers anzutreffen, wo sie besonders gerne Flamingos jagen. Aber auch die opportunistischen Tüpfelhyänen patrouillieren am Ufer, auf der Suche nach Aas und Jagdmöglichkeiten. Die Konzentration von Wildtieren rund um den Magadi See macht ihn zu einem der besten Orte für Wildtierbeobachtungen innerhalb der Ngorongoro Caldera.

Am Ngorongoro Kraterbaden bietet der Natronsee Lake Magadi saisonal eine Heimat für viele Flamingos, die hier gerne von Goldschakalen gejagt werden
Nashörner sind auch in Tansania vom Aussterben bedroht, leider ist die Nachfrage nach ihren Hörnern in Asien weiterhin ungebrochen
In diesem beeindruckenden Foto wärmt sich ein Löwen-Ehepaar an den ersten morgendlichen Sonnenstrahlen auf und genießt die Aussicht auf ihr einzigartiges Territorium, die Weiten des riesigen Ngorongoro Einbruchkraters
Die bedrohten Spitzmaulnashörner im Schutzgebiet & die Big Five

Spitzmaulnashörner sind Einzelgänger und sehr gute Läufer, die eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h erreichen. Diese vom Aussterben bedrohten Tiere stehen unter dem ständigen Schutz bewaffneter Park Ranger, da sie leider bis heute wegen ihres Horns von Wilderern gejagt werden. In Asien ist der Bedarf an Hörnern dieser Tiere als Aphrodisiakum nahezu unerschöpflich – und das obwohl eine Wirkung wissenschaftlich nie nachgewiesen wurde. Das Horn des Nashorns ist übrigens kein echtes Horn, sondern besteht aus vielen miteinander verwachsenen dicken Haaren. Gegen potenzielle Wilderer wird sehr streng vorgegangen – wenn sie auf frischer Tat ertappt werden, werden sie ohne Prozess standrechtlich erschossen.

Die Löwen Population im Ngorongoro Schutzgebiet ist eine der am besten erforschten in Afrika. Auf dem Kraterboden leben fast 100 Löwen in mehreren Rudeln. Tagsüber ruhen sie meistens im Schatten und werden häufig bei Pirschfahrten gesichtet. Ihre große Zahl hier in der Caldera ist auf die hohe Dichte an Beutetieren zurückzuführen – ideale Bedingungen für den König der Tiere.

Leoparden sind wesentlich schwerer zu entdecken als Löwen, sie bewohnen vor allem die bewaldeten Kraterhänge. Diese Einzelgänger sind Meister der Tarnung und schleppen ihre Beute oft auf Bäume, um der Konkurrenz durch andere Raubtiere zu entgehen. Geduldige Beobachter können sie bei Pirschfahrten am frühen Morgen oder späten Nachmittag entdecken, insbesondere in Gebieten mit dichter Vegetation.

Afrikanische Elefanten sind im gesamten Naturschutzgebiet häufig anzutreffen, wobei große Bullen oft auf den Kraterboden hinabsteigen, während sich die brütenden Herden meist in den umliegenden Hochländern aufhalten. Diese sanften Riesen spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Landschaft, indem sie Wege schaffen und offene Graslandschaften erhalten.

Kaffernbüffel leben in Herden, die manchmal hundert Individuen umfassen können. Diese beeindruckenden Tiere gelten als einige der gefährlichsten Wildtiere Afrikas und zeigen bei Bedrohung unvorhersehbares Verhalten. Löwen konzentrieren sich in der Regel auf alte oder verletzte Büffel und jagen als Team, um das erhebliche Verletzungsrisiko zu minimieren.

Der Strauß und andere interessante Vögel in der Ngorongoro Caldera

Der afrikanische Strauß ist der größte Vogel der Welt und die einzige flugunfähige Vogelart in Tansania. Das Männchen hat schwarze und weiße Federn, Hals und Beine sind fleischfarben, aber während der Brutsaison sind diese Körperpartien leuchtend rosa gefärbt. Weibchen und Jungtiere sind graubraun. Ein Hahn schart mehrere Hennen um sich (eine Haupthenne und viele Nebenhennen) und alle diese Hennen legen ihre Eier ins gleiche Nest. Die Nebenhennen beteiligen sich aber weder am Brüten noch an der Aufzucht der Jungen. Das Nest wird tagsüber von der Haupthenne bebrütet. In der Nacht sitzt der Straußenhahn auf den Eiern. Nach dem Schlüpfen führen Papa und Mama dann viele Monate lang ihre Jungen mit sich herum. Strauße sind auch die schnellsten Zweibeiner der Welt. Sie können in Sekundenschnelle eine Geschwindigkeit von 70 km/h erreichen. Hauptsächlich sind es Pflanzenfresser, verschmähen aber auch große Heuschrecken und Eidechsen nicht.

Der Kraterboden ist aber auch Lebensraum für eine großen Anzahl andere Vögel. Der Felsenbussard, der von hoher Warte aus nach Beute sucht oder über dem Lerai Wald seine Kreise zieht, ist einer der häufigsten Raubvögel. Helmperlhühner, Haubenperlhühner und Hildebrandt-Frankoline gehören zu den häufiger gesichteten Hühnervögeln. Nicht zu übersehen sind wieder die Nashornvögel mit ihrem großen Bananen-Schnabel. Auch in diesem Areal leben sie von Früchten und Insekten. Die am weitesten verbreitete Nashornvogel-Art ist der Gelbschnabeltoko. Sowohl in der Grassavanne als auch im Buschland kommt der metallisch glänzende Dreifarben-Glanzstar vor, einer der am meist fotografierten Vögel Ostafrikas. Weitere fotogene Vögel sind auch hier die Nektarvögel, die ebenfalls im Krater über Büschen und Blumen schwirren.

Im Krater gibt es auch größere Savannenvögel wie die Riesentrappe. Dieser stattliche Vogel erreicht eine Größe von ca. 1,30 Meter und ist der schwerste flugfähige Vogel in Afrika. Er lebt paarweise und sucht seine Nahrung auf dem Boden. Die Familie der Trappen ist nicht mit den Hühnervögeln verwandt, sondern mit den Kranichen. Die wunderhübschen Kronenkraniche sieht man übrigens auch überall im Krater herumstolzieren (meist paarweise). Weniger hübsch, aber genauso interessant sind wieder die Geier. Am häufigsten im Krater sind die Weißrückengeier zu sehen, wenn sie sich an den Überresten einer Löwenmahlzeit gütlich tun.

Der Afrikanische Strauß ist der größte Vogel der Welt. Die Männchen sind gut an ihrem schwarzen Federkleid mit den weißen Akzenten zu erkennen. Während der Brutsaison färben sich Hals und Beine der Männchen rosa, wie hier im Bild der mittlere Strauß am Ngorongoro Kraterboden
Eine einsame Riesentrappe (auch Koritrappe genannt) vor der dramatischen Kulisse der steilen Wände des Ngorongoro Kraters. Riesentrappen sind Afrikas schwerste flugfähiger Vögel und wiegen bis zu 19 Kilogramm!
Der kaum besuchte Empakaai Krater im Ngorongoro Schutzgebiet ist fast komplett mit einem Natronsee gefüllt, an dem regelmäßig zehntausende von Flamingos zu beobachten sind. Hier bestehet die Möglichkeit einer geführten Safari Wanderung durch dichten Bergregenwald hinab zum Kraterboden.
Der kaum besuchte Empakaai Krater

Im Gegensatz zum berühmten Ngorongoro Krater ist der Empakaai Krater kleiner und weitaus weniger besucht. Die Caldera hat einen Durchmesser von ca. 8 Kilometern und der westliche Kraterrand erreicht eine Höhe von über 3200 Metern. Die steilen und bewaldeten Wände fallen dramatisch zu einem schimmernden Natronsee ab, der ganzjährig fast die gesamte Caldera bedeckt. Aufgrund der Höhenlage ist das Gebiet leider oft in Nebel gehüllt und versperrt einen ansonsten grandiosen Ausblick auf den nahen gelegenen heiligen Berg der Maasai, den aktiven Vulkan Ol Doinyo Lengai.

Eine Besonderheit des Empakaai Krater ist die Möglichkeit ihn per pedes zu erkunden. Wandersafaris in den Krater sind erlaubt, aus Sicherheitsgründen natürlich nur in Begleitung eines bewaffneten Rangers. Der Abstieg vom Kraterrand durch den dichten Bergregenwald ist ein tolles Erlebnis und garantiert viele Tiersichtungen (z.B. Meerkatzen, Paviane und zahlreiche Vogelarten). Am Kraterboden finden sich die Wanderer am Ufer des alkalischen Natronsees wieder, der oft von den rosa Flamingos umringt ist.

Die Ndutu Ebenen in der Ngorongoro Conservation Area

Die Ndutu Ebenen liegen im südwestlichen Teil des Ngorongoro Schutzgebiets, direkt an der Grenze zum Serengeti Nationalpark. Das Gebiet ist nach dem Ndutu See benannt, einem saisonalen Natronsee. Die Ndutu Region ist zwischen Dezember und Heimat der Großen Tierwanderung. Während dieser als Kalbsaison bekannten Zeit versammeln sich über eine Millionen Gnus, Zebras und Thomson Gazellen auf den nährstoffreichen Kurzgrasebenen, um dort ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Innerhalb von wenigen Wochen werden Hunderttausende von Gnus geboren. Diese Fülle an Jungtieren zieht unweigerlich eine große Anzahl von Raubtieren an – was die Ndutu Ebenen in dieser Jahreszeit zu einem beliebten Safari Reiseziel macht.

Das Ndutu Gebiet ist eine der wenigen Orte innerhalb des Serengeti-Ngorongoro Ökosystems, in dem das Fahren abseits der Straßen erlaubt ist. Dieses Privileg gilt allerdings ausschließlich für den Teil von Ndutu, der zum Ngorongoro Schutzgebiet gehört. Innerhalb des angrenzenden Serengeti Nationalparks ist dies wiederum strengstens verboten. Diese besondere Regelung bietet zum Beispiel Dokumentarfilmern die Möglichgkeit, bestimmte Tiere über einen längeren Zeitraum zu verfolgen.

Die fruchtbaren Ndutu Ebenen der Ngorongoro Conservation Area sind zwischen Dezember und Februar Heimat der Großen Tierwanderung und der „calving season“, bei der hunderttausende von Jungtieren geboren werden - hier im Bild ein wenige Wochen altes Zebrakind
Dieses Denkmal zeigt die Schädel zweier früher Fossilien, die in der Olduvai Schlucht („Wiege der Menschheit“) gefunden wurden: links Paranthropus boisei (Nutcracker Man) und rechts Homo habilis (Handy Man). Es wurde vom Stone Age Institute und der John Templeton Foundation gesponsert und befindet sich auf dem Weg vom Ngorongoro Hochland zum Naabi Gate des Serengeti Nationalparks, hier ist auch die Abzweigung zur Olduvai Schlucht und zum Oldovai Gorge Museum.
Eine Schautafel am Eingangstor der Ngorongoro Conservation Area verdeutlicht die Evolution des Menschen anhand der Funde von humanoiden Fossilien in der wissenschaftlich bedeutsamen Olduvai Schlucht (auch als „Wiege der Menschheit“ bekannt). Besonders interessant ist die stetige Vergrößerung der Hirnmasse, auf der Schautafel mit der Einheit Kubikzentimeter (cc) angegeben.
Die Wiege der Menschheit – Olduvai Schlucht

Die Olduvai Schlucht in der Ngorongoro Conservation Area gilt als eine der wichtigsten paläologischen Stätten weltweit. Dieses auch als „Wiege der Menschheit“ bekannte Gebiet beginnt ca. 20 km nördlich des Kraters und bietet einen Einblick in über zwei Millionen Jahre menschlicher Evolution. Ablaufendes Regenwasser legte Sedimentschichten frei, die bemerkenswerte Zeugnisse des frühen menschlichen Lebens enthalten. Hier wurden auch die ältesten bislang entdeckten Knochenwerkzeuge gefunden. Diese aus Knochen geformten Werkzeuge wurden erstmals 2025 wissenschaftlich beschrieben.

Die wissenschaftlichen Entdeckungen der Olduvai Schlucht begannen mit der Arbeit von Mary und ihrem Ehemann Louis Leakey in den 30er Jahren. Ihre Ausgrabungen brachten Fossilien und Steinwerkzeuge zum Vorschein, die das Verständnis der menschlichen Evolution revolutionierten. Der wahrscheinlich bedeutendste Fund ist der 1,8 Millionen Jahre alte Schädel des Homo habilis, 1959 von Mary Leakey entdeckt. Homo habilis (geschickter Mensch) gilt als einer unserer frühesten Vorfahren, die Steinwerkzeuge herstellten. Weitere wichtige Entdeckungen umfassten Fossilen von Paranthropus boisei und Homo erectus, aber auch 20.000 Jahre alte Home Sapiens Überreste.

Nur 45 Kilometer südlich liegt eine weitere Stätte von immenser Bedeutung – die Laetoli Fußabdrücke. Ein Maasai machte Louis Leakey auf Fossilien aufmerksam. Später wurden in Vulkanasche versteinerte Abdrücke freigelegt, die auf ein Alter von etwa 3,6 Millionen Jahren datiert wurden. Diese Abdrücke werden Australopithecus afarensis zugeschrieben und sind Hinweise für das aufrechte Gehen, lange bevor sich größere Gehirne entwickelten. Um diese wichtigen Spuren der frühen Menschheit zu bewahren, wurden die Fußabdrücke von Laetoli nach ihrer wissenschaftlichen Dokumentation sorgfältig unter Schutzschichten aus Erde wieder vergraben. Eine Aushebung und den Transport in ein Museum hätten die empfindlichen Abdrücke wahrscheinlich zerstört.

Bis heute ist die Olduvai Schlucht ein aktives Forschungsareal, in dem internationale Teams Ausgrabungen durchführen. Interessierten Besuchern zeigt das Olduvai Gorge Museum am Rande der Schlucht Fossilien, Werkzeuge und andere Exponate aus der jahrzehntelangen Forschung. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine geführte Wanderung zu den Ausgrabungsstätten zu buchen.

Die Engaruka Ruinen – Die verlorene Agrarstadt des Rift Valley

An der Grenze zum Ngorongoro Schutzgebiet am Fuße der steilen Wände des Rift Valley liegen die mysteriösen Engaruka Ruinen. Es sind die Überreste einer einst blühenden Siedlung aus dem 15. Jahrhundert mit einem bemerkenswerten System aus steinernen Terrassen und Bewässerungskanälen. Fortlaufende archäologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass an den fruchtbaren Hängen des großen Grabenbruchs Getreide angebaut wurde.

Im Laufe der Zeit wurde ein ausgeklügeltes Netz von Kanälen erbaut, das Wasser aus nahen gelegenen Bächen und Quellen zu ihren Feldern leiteten. Diese Bewässerungssysteme kontrollierten den Wasserfluss und minimierten die Bodenerosion, sodass in einer ansonsten halbtrockenen Landschaft ein Anbau von Hirse und Sorghum möglich war. Vermutlich lebten in Engaruka während seiner Blütezeit bis zu 10.000 Menschen. Bis heute ist unklar, wer die Erbauer von Engaruka waren. Die gängigste Theorie bringt sie mit den Vorfahren des Irakw Stammes in Verbindung, die heute weiter südlich im Mbulu Hochland leben und eine ähnliche Form der Terrassenlandwirtschaft betreiben.

Trotz diverser Ausgrabungen wurden bisher keine schriftlichen Aufzeichnungen gefunden, was das Rätsel um die Ursprünge und das Verschwinden von Engaruka nur verstärkt. Im frühen 18. Jahrhundert wurden die Siedlungen in Engaruka aufgegeben. Die Gründe für diesen plötzlichen Niedergang sind nach wie vor unklar. Vielleicht war die Irrigation aufgrund eines Rückgangs der Quellen und Flüsse in der Gegend unmöglich geworden. Andere Theorien vermuten eine gewaltsame Vertreibung durch die Dagota oder Maasai.

Die Überreste von Engaruka sind ein weiteres steinernes Zeugnis für die vielen unerforschten präkolonialen Kulturen des Mittelalters in Afrika. Heute werden die Engaruka Ruinen meistens mit einem Besuch des Lake Natron kombiniert, wie zum Beispiel in unserer 12 Tage Tansania Reise. Von der Marktstadt Mto wa Mbu (direkt am Lake Manyara Nationalpark gelegen) führt eine unbefestigte Straße am Rande des Grabenbruchs vorbei an dem heute von Maasai bewohnten Dorf Engaruka bis hinauf zum Lake Natron. Lokale Guides bieten archäologisch interessierten Menschen kurzweilige Wanderungen an, bei der die Überreste von Terrassen, Bewässerungskanälen sowie anderen Fundamenten besichtigt werden.

Ein lokaler Maasai Guide vermittelt sein Wissen über die mysteriösen Engaruka Ruinen am Rande des Ngorongoro Schutzgebiets, die bis heute ein archäologisches Rätsel darstellen
Ein Tanzania Experts Gast posiert für eine Foto neben den alten steinernen Fundamenten von Engaruka, wo die geheimnisvollen Ruinen einer einst blühenden Agrargesellschaft als stille Zeugen von vorkolonialer Technik und Zivilisation am Rande des Ngorongoro Hochgebiets verharren
Der Ol Doinyo Lengai mit fast 3000 Metern Höhe ist der letzte aktive Vulkan des nördlichen Hochlands und ein heiliger Berg für die Maasai, wie hier im Bild verfärbt seine besondere Karbonatitlava die Hänge manchmal grau-weißlich
Ol Doinyo Lengai, der heilige Berg der Maasai

Der Ol Doinyo Lengai mit fast 3000 Metern Höhe ist der letzte aktive Vulkan des nördlichen Hochlands. In der Sprache der Massai bedeutet Ol Doinyo Lengai „der Berg Gottes“ und spiegelt die wichtige religiöse Bedeutung wider, die dieser symmetrische Stratovulkan für die Massai hat. Der Berg liegt nordwestlich der Ngorongoro Conservation Area und ist Teil desselben Vulkansystems, das durch die tektonischen Kräfte des Ostafrikanischen Grabenbruchs entstand.

Ol Doinyo Lengai ist der einzige Vulkan weltweit, der Karbonatitlava ausstößt. Im Gegensatz zu typischer Vulkanlava hat sie eine vergleichbar niedrige Temperatur von circa 500 bis 600 °C. Dadurch bricht die Lava zunächst schwarz oder dunkelgrau aus, oxidiert jedoch bei Kontakt mit der Außenluft schnell und verleiht den Hängen des Berges manchmal ein grauweißes Aussehen.

Eine Besteigung des Bergs gilt als riskant, da trotz jahrelanger wissenschaftlicher Studien der weltweit besten Geologen nur wenig über diesen seltsamen Vulkan bekannt ist. Niemand weiß, wann er wieder ausbrechen wird. Steiles Gelände und lockeres Geröll erschweren eine Besteigung, daher empfehlen wir eine Besteigung nur erfahrenen und trainierten Alpinisten.

Fünftägige Wanderung durch das Ngorongoro Hochland

Neben einer kurzen Wanderung am Kraterrand und einer Tagestour hinab in den Empakaai Krater bieten die Behörden des Schutzgebiets auch eine fünftägige (Camping-) Wanderung an. Diese Tour startet an der östlichen Seite der Ngorongoro Caldera am Lemala Gate und führt durch das Hochland bis zum Lake Natron. Diese „Walking Safari“ wird von professionellen Guides geführt und einem bewaffneten Park-Ranger beschützt. Für den Transport der Camping Ausrüstung zeichnen sich kleine Packesel verantwortlich, die von den Maasai vor Ort zur Verfügung gestellt werden.

Die erste Tagesetappe führt zum Olmoti Krater, ein grasbewachsenes Becken, das als Quelle des Munge Flusses dient. Hier können Besucher einen spektakulären Wasserfall bewundern, der durch eine Schlucht im Kraterrand stürzt und schließlich in den darunter liegenden Ngorongoro Krater fließt.

Am zweiten Tag werden die offenen Ebenen der Embulbul Senke durchquert. In diesen Grasland Ebenen leben viele Antilopen, Gnus, Zebras und daher natürlich auch große Raubtiere, so dass sich hervorragende Möglichkeiten zur Wildtierbeobachtung bieten. Der Tag endet in Bulati, einem kaum besuchten Massai Dorf mit traditionellem Hirtenleben.

Am dritten Tag geht es durch das Dorf hinauf in die Bulati Berge, um gegen Mittag den Empakaai Krater zu erreichen. Auf einer Höhe von etwa 3200 Metern gelegen, bietet hier ein Campingplatz bei klarem Wetter einen atemberaubenden Blick auf den Vulkan Oldonyo Lengai in der Ferne. Am Nachmittag ist bei ausreichender Kondition ein Abstieg hinab zum Natronsee möglich, an dem oft viele Flamingos zu sehen sind (siehe Empakaai Artikel oben).

Am vierten Tag führt der Weg am Rand des Empakaai Krater herum und bietet einen spektakulären Ausblick auf den schimmernden See in der Caldera. Gegen Mittag erreichen die Wanderer das Massai Dorf Naiyobi an der Grenze des Ngorongoro Schutzgebiets, wo sie sich von ihrem bewaffneten Ranger verabschieden und ausruhen für die letzte Etappe.

Der letzte Tag bietet die längste Wanderung der Tour; entlang an den Wänden des Rift Valley und dann über steiles Gelände hinunter zu den unwirklichen Ebenen des Natronsees, wo die Reise in einer Lodge am Lake Natron endet.

Auf der letzten Etappe dieser 5 Tage Wanderung durch das Ngorongoro Hochland bietet sich ein grandioser Ausblick auf den aktiven Vulkan Ol Doinyo Lengai
Die selten gebuchte fünftägige Wanderung durch die Ngorongoro Conservation Area führt auch an der Abrisskante des Rift Valley (Großer Afrikanischer Grabenbruch) entlang
Die Ngorongoro Lion’s Paw liegt an der abgelegenen Ostseite des Kraters und verbindet hervorragenden Service mit einer tollen Aussicht auf die Caldera
Der Simba A Campinglatz liegt direkt am Kraterrand und ist die einzige öffentliche campsite in der Ngorongoro Conservation Area - eine wunderbare Option für Safari Reisende mit kleinem Budget
Unterkünfte in der Ngorongoro Conversation Area

Die begehrtesten Unterkünfte innerhalb der NCA liegen direkt am Kraterrand und bieten eine spektakuläre Aussicht. Dank kurzer Anfahrt eignen sie sich aber auch ideal für frühmorgendliche Pirschfahrten in der Caldera.

Die Ngorongoro Lion’s Paw (siehe Foto) bietet intime Luxusunterkünfte zu wettbewerbsfähigen Preisen am abgelegenen östlichen Rand des Kraters. Die Lemala Ngorongoro Tented Camp ist die einzige Lodge innerhalb der Tore der Caldera und ermöglicht daher maximale Gamedrive Flexibilität. Die frisch renovierte Ngorongoro Rim Lodge tritt das anspruchsvolle Erbe der beliebten Ngorongoro Sopa Lodge an. Die Wilderness Collection Ngorongoro bietet modernen Komfort mit Panoramablick auf den Krater, während die Ngorongoro Lodge Meliá die höchsten internationalen Standards erfüllt. Die Ngorongoro Wildlife Lodge ist eine der ältesten am Kraterrand und wurde unlängst renoviert. Mit einer besonderen Architektur aus lokalem Baumaterial wartet die Ngorongoro Serena Safari Lodge auf. Die verbliebene Lodge am Kraterrand wird derzeit erneuert, die exklusive andBeyond Ngorongoro Crater Lodge.

Alternativ findet sich am Kraterrand aber auch der einzige öffentliche Campingplatz des Schutzgebiets, Simba A (siehe Foto) – eine hervorragende Option für preisbewusste Reisende, mit demselben atemberaubenden Blick auf die einmalige Ngorongoro Caldera.

Jenseits des Ngorongoro Kraters erfreut sich das Ndutu Gebiet an der Grenze zur Serengeti zunehmender Beliebtheit, insbesondere während der Kalbsaison der Gnus und Zebras (Dezember bis Februar). Die alt eingesessene Ndutu Safari Lodge ist sehr empfehlenswert und die einzige permanente Unterkunft am gleichnamigen Ndutu See, es werden aber auch einige semi-permanente Zeltcamps in dieser Region betrieben.

Ansonsten existieren im Naturschutzgebiet auch zahlreiche „Special Campsites“. Diese designierten Campingplätze müssen im Voraus gebucht werden und dienen als Basis für Mobile Luxury Camping. Die temporären Camps werden saisonal aufgebaut und bieten absolute Privatsphäre für gut betuchte Besucher.

Alternativ gibt es natürlich auch viele Unterkünfte in allen Kategorien außerhalb der offiziellen Grenzen der Ngorongoro Conservation Area, in der Nähe der Stadt Karatu. Bei dieser Option fallen die zusätzlichen Gebühren für Übernachtungen innerhalb des Schutzgebiets nicht an.

Anreise in das Ngorongoro Hochland

Die Anreise in das Ngorongoro Schutzgebiet erfolgt für die meisten Besucher via Arusha, der Safari Hauptstadt im Norden Tansanias. Aus Arusha dauert die Fahrt im Safarifahrzeug zum Loduare Gate der Ngorongoro Conservation Area circa 2 bis 4 Stunden (knapp 160 Kilometer).

Die Straße führt zuerst an den Hügeln der Provinzstadt Monduli vorbei, bei der die einzige Universität der Tanzania People’s Defence Force beheimatet ist. Im Ort Makuyuni teilt sich die Straße auf und der Weg führt nach Nordwesten weiter in Richtung Mto Wa Mbu Stadt (Besucher des Tarangire Nationalpark biegen hier nicht ab und fahren noch ca. 30km weiter bis zur Parkgrenze). Der geschäftige Markt Mto wa Mbu liegt spektakulär am großen afrikanischen Grabenbruch und grenzt an den Lake Manyara Nationalpark.

Nun windet sich der Weg über steile Serpentinen an der Abrisskante des Rift Valley hinauf Richtung Karatu. Oben angekommen stoppen hier viele Besucher an einem Aussichtspunkt (Lake Manyara Viewpoint), der einen Panoramablick hinunter auf den Natronsee Lake Manyara und den ihn umgebenden Nationalpark ermöglicht. Die Straße steigt sanft weiter durch üppige Wälder und Gebiete mit reichhaltiger Landwirtschaft bis zur wichtigen Kreisstadt Karatu. Hier im Hochland ist aufgrund der erhöhten Niederschläge und der fruchtbaren roten Erde der Anbau von Bananen, Mais und Gemüse das ganze Jahr möglich. Von Karatu schlängelt sich dann die Straße nur noch wenige Kilometer hinauf bis zur offiziellen Grenze der Ngorongoro Conservation Area.

Bei einer Anreise per Safarifahrzeug können Besucher die allmähliche Veränderung der Umgebung von trockenen Savannen hin zu dichten Bergwäldern erleben. Auf dem Weg begegnet man Maasai Hirten mit ihren großen Ziegen- und Rinderherden und beobachtet die traditionellen Behausungen (Bomas). Die Straße führt auch zeitweise entlang der Makuyuni Game Reserve, daher sind Wildtierbeobachtungen während der Anfahrt möglich.

In der Nähe der Simba A Campsite am Kraterrand befindet sich auch ein kleiner Airstrip, für eine Anreise per Flugzeug. Der Flug dauert nur 45 Minuten – wenn man die Zeit für Transfers und Einchecken berücksichtigt, ist die Zeitersparnis gegenüber einer Anfahrt mit dem Auto aber minimal. Mehr Sinn machen die sogenannten Fly-in Safaris zum Ndutu Airstrip. An der Grenze zum Serengeti National Park gelegen, sind die Kurzgrasebenen des Ndutu Gebiet Heimat für die Herden der Großen Migration von Dezember bis Februar.

Schon vor dem offiziellen Eintrittstor des Ngorongoro Schutzgebiet sind Wildtierbeobachtungen nicht ungewöhnlich, hier im Bild hat eine Pavian Bande die Teerstraße in Beschlag genommen
Von der Safari Hauptstadt Arusha führt eine gut ausgebaute Teerstraße zur Ngorongoro Conservation Area
Topographische Karte des Ngorongoro Hochlands
Eine topographische Landkarte des Ngorongoro Gebiets, hier sind die Abrisskanten des Großen Afrikanischen Grabenbruchs deutlich zu sehen (zum Beispiel rechts unten am westlichen Ufer des Manyara Sees)
Ngorongoro Conservation Area Landkarte
Eine ältere Landkarte der Ngorongoro Conservation Area
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