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  • Junger Löwe in der Serengeti
Dieses Foto aus dem Serengeti Nationalpark wurde kurz nach Ende der großen Regenzeit aufgenommen und zeigt eine Gruppe von Elefanten mit dem intensiven Grün der wuchernden Vegetation
Dieses Foto aus dem Serengeti Nationalpark wurde kurz nach Ende der großen Regenzeit aufgenommen und zeigt eine Gruppe von Elefanten mit dem intensiven Grün der wuchernden Vegetation
Dieses Foto aus dem Serengeti Nationalpark wurde kurz nach Ende der großen Regenzeit aufgenommen und zeigt eine Gruppe von Elefanten mit dem intensiven Grün der wuchernden Vegetation
Das Serengeti Ökosystem ist die Heimat für mehr als eine Millionen Gnus
Das Serengeti Ökosystem ist die Heimat für mehr als eine Millionen Gnus
Freundlicherweise haben sich diese Maasai Giraffen in der Serengeti zu einer Besprechung am Straßenrand entschieden
Freundlicherweise haben sich diese Maasai Giraffen in der Serengeti zu einer Besprechung am Straßenrand entschieden
Die häufigsten Unterkünfte in der Serengeti sind sogenannte „semi-permanente Tented Camps“, die wie hier im Bild gut mit der Landschaft harmonieren und trotzdem viele Annehmlichkeiten bieten
Die häufigsten Unterkünfte in der Serengeti sind sogenannte „semi-permanente Tented Camps“, die wie hier im Bild gut mit der Landschaft harmonieren und trotzdem viele Annehmlichkeiten bieten
Gnus und andere Tiere haben im Serengeti Nationalpark immer Vorfahrt
Gnus und andere Tiere haben im Serengeti Nationalpark immer Vorfahrt
Diese Felsen in den weiten der Serengeti-Savanne schaffen einzigartige winzige Ökosysteme. Sie werden Kopjes genannt und sind massive Granitfelsen die zu den ältesten Strukturen der Erde gehören. Oft werden sie von Löwen wie auf diesem Foto als Aussichtspunkt oder als guter Platz für ein Nickerchen verwendet.
Diese Felsen in den weiten der Serengeti-Savanne schaffen einzigartige winzige Ökosysteme. Sie werden Kopjes genannt und sind massive Granitfelsen die zu den ältesten Strukturen der Erde gehören. Oft werden sie von Löwen wie auf diesem Foto als Aussichtspunkt oder als guter Platz für ein Nickerchen verwendet.
Eine Gruppe von halbstarken Geparden Nachwuchs beim Fressen in der Serengeti
Eine Gruppe von halbstarken Geparden Nachwuchs beim Fressen in der Serengeti
Im Serengeti Nationalpark leben auch eine große Anzahl von Kaffernbüffeln. Aufgrund ihrer unberechenbaren und manchmal aggressiven Natur gelten sie als eine der gefährlichsten Tiere im Busch.
Im Serengeti Nationalpark leben auch eine große Anzahl von Kaffernbüffeln. Aufgrund ihrer unberechenbaren und manchmal aggressiven Natur gelten sie als eine der gefährlichsten Tiere im Busch.
Das Serengeti Ökosystem in Tansania ist der Lebensraum für Millionen von Gnus und Zebras
Das Serengeti Ökosystem in Tansania ist der Lebensraum für Millionen von Gnus und Zebras
Auf dem Weg in die Serengeti von den Ngorongoro Hochebenen halten Sie am Naabi Gate für die Formalitäten mit den Nationalparks Behörden. Diese Pause können Sie nutzen, um einen Kopjes Hügel zu erklimmen, um dann wie auf diesem Foto einen wunderbaren Ausblick auf die weiten Steppen der Serengeti zu genießen.
Auf dem Weg in die Serengeti von den Ngorongoro Hochebenen halten Sie am Naabi Gate für die Formalitäten mit den Nationalparks Behörden. Diese Pause können Sie nutzen, um einen Kopjes Hügel zu erklimmen, um dann wie auf diesem Foto einen wunderbaren Ausblick auf die weiten Steppen der Serengeti zu genießen.
Bei einer Serengeti Nationalpark Safari haben sie die Chance, seltene Raubkatzen wie diesen einsamen Gepard (Acinonyx jubatus) zu beobachten
Bei einer Serengeti Nationalpark Safari haben sie die Chance, seltene Raubkatzen wie diesen einsamen Gepard (Acinonyx jubatus) zu beobachten
Nicht nur wilde Tiere haben Vorfahrt in der Serengeti - auch tieffliegende Heißluftballons haben Vorrang (übrigens haben Heißluftballons auch in der Luft Vorfahrt vor ihren motorisierten Verwandten)
Nicht nur wilde Tiere haben Vorfahrt in der Serengeti - auch tieffliegende Heißluftballons haben Vorrang (übrigens haben Heißluftballons auch in der Luft Vorfahrt vor ihren motorisierten Verwandten)

Serengeti Nationalpark Tansania

Kurzübersicht

E

ndloses Flachland soweit das Auge reicht. Nur Gras und noch mehr Gras, ein zum Teil baumloses Gebiet, das etwa 3 Millionen Tiere beherbergt. Der Ursprung des Namens dieses großen Nationalparks liegt in dem Maasai Begriff „Siringet“, was übersetzt so viel wie „unendliche Weiten“ bedeutet. Tatsächlich beschreibt dieses Wort sehr gut die Emotionen die Sie beim Ausblick überkommen werden, wenn Sie von den Ngorongoro Highlands in die Ebene hinabfahren. Das Gefühl von Luft und Raum ist überwältigend – nichts als endlose Ebenen.

Die Serengeti in Tansania ist weltweit bekannt für die Große Tierwanderung, bei der knapp 2 Millionen Gnus, Antilopen und Zebras eine jährliche Safari von 1.000 Kilometern auf sich nehmen, immer auf der Suche nach grünen Weidenflächen. Ein berühmter Aspekt ihrer Wanderung ist die Überquerung des Mara Fluss mit den lauernden Nilkrokodilen.

Der Park ist der beste Ort in Ostafrika, um Löwen und Leoparden in freier Wildbahn zu beobachten und ein permanenter Lebensraum für die Big Five. Insgesamt bietet das Serengeti Ökosystem einen Lebensraum für mehr als 9000 Hyänen, um die 4000 Löwen und circa 1000 Leoparden. Große Raubtiere bei der Jagd zu beobachten ist daher wohl nirgendwo besser möglich.

Unverbindliches Safari Angebot anfordern

Zahlen und Fakten

Fläche: 14.750 km²

Anreise: 330 km aus Arusha

Gründung: 1951

Besucher: 350.000 / Jahr

Bekannt für: Große Tierwanderung, „Serengeti darf nicht sterben“ (Film, 1959) , Big Five (Löwe, Leopard, Büffel, Elefant, Nashorn)

Aktivitäten: Pirschfahrten, Ballonfahrt

Inhaltsverzeichnis:
  • Die Geschichte des Serengeti Nationalparks
  • Geographie des Serengeti Ökosystems
  • Große Raubkatzen im Serengeti Nationalpark
  • Flusspferde und Hippo Pools
  • Elefanten, die Giganten der Serengeti
  • Giraffen & Zebras im Serengeti Nationalpark Tansania
  • Hyänen und Schakale in der Serengeti
  • Seltene Säugetiere der Savanne
  • Bekannte Antilopen der Serengeti
  • Große flugfähige Vögel der Serengeti
  • Giftige Schlangen in der Serengeti
  • Die Kopjes Felsen in den Serengeti Ebenen
  • Die Große Tierwanderung im Serengeti Nationalpark
  • Flussüberquerungen der Großen Migration
  • Eine Serengeti Nationalpark Safari
  • Heißluftballoon Safaris in der Serengeti
  • Übernachtungsmöglichkeiten im Serengeti Nationalpark
  • Anreise zum Serengeti Nationalpark
  • Beste Reisezeit für eine Safari in der Serengeti
  • Serengeti Landkarte: Route der Großen Tierwanderung
Die legendäre Dornier DO-27 SE D-Ente, das „Fliegende Zebra“ mit der Professor Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael die Wege der großen Gnu- und Zebraherden erforschten und damit einen entscheiden Beitrag zum Verständnis der Großen Tierwanderung (Great Migration) im Serengeti Ökosystem beitrugen
Nicht auf jeder Serengeti Nationalpark Safari gelingt ein Kaffernbüffel-Schnappschuss wie dieser im nördlichen Lobo Gebiet
Die Geschichte des Serengeti Nationalparks

Die Geschichte des Nationalparks beginnt im frühen 20. Jahrhundert, als die Kolonialverwaltung aufgrund von ausufernder Wilderei große Gebiete im Norden von Tanganjika als Schutzgebiete deklarierte – vor allem zum Schutz von Löwen und anderem Großwild. Diese frühen Maßnahmen legten den Grundstein für den offiziellen Status als Nationalpark nach dem Zweiten Weltkrieg. 1951 wurde die Serengeti von der britischen Kolonialregierung Tanganjika offiziell zum Nationalpark erklärt. Die Grenzen und die Verwaltungsstrukturen des Parks wurden später oft zum Gegenstand von Diskussionen und Überarbeitungen. Beim Versuch der Behörden, Naturschutzziele mit den Lebensgrundlagen der Massai Hirten in Einklang zu bringen, entstehen bis heute Spannungen die Teil der komplexen Geschichte der Serengeti sind.

Professor Bernhard Grzimek spielte in den 1950er Jahren eine entscheidende Rolle, die internationale Aufmerksamkeit auf die Serengeti zu lenken. Zusammen mit seinem Sohn Michael führte Grzimek Feldstudien und Luftbildvermessungen der Tierwelt durch. Diese trugen wesentlich dazu bei, das Ausmaß der Great Migration und die Bedeutung des Parks als Zufluchtsort für große Säugetiere zu quantifizieren. Die Grzimeks verwandelten ihre Forschungen in den bekannten Dokumentarfilm „Die Serengeti darf nicht sterben“ (als erster Nachkriegsfilm mit einem Oscar ausgezeichnet). Tragischerweise kam Michael Grzimek 1959 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben, als er Forschungsflüge über der Serengeti durchführte. Vater Bernhard setzte seine Naturschutzarbeit fort und nutzte die globale Aufmerksamkeit um den Schutz des Parks, wissenschaftliche Studien und Spendenaktionen für Naturschutzorganisationen zu unterstützen.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Serengeti Nationalpark zu einem führenden Standort für Wildtierforschung und Ökotourismus. Hier werden vor allem langfristige wissenschaftliche Studien durchgeführt, wie zum Beispiel von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Diese wissenschaftlichen Bemühungen trugen zu einem besseren Verständnis des Savannenökosystems und zum Schutz der Wildnis bei. 1981 wurde die Serengeti (zusammen mit dem angrenzenden Ngorongoro Schutzgebiet) aufgrund ihrer herausragenden ökologischen Bedeutung in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Der Serengeti Nationalpark inspiriert und begeistert mit seiner einzigartigen Umgebung Schriftsteller, Filmemacher sowie zahlreiche Fotografen und Wissenschaftler bis heute.

Die Geographie des Serengeti Ökosystems

Das Serengeti-Ökosystem gilt als eines der ältesten der Erde, Klima, Flora und Fauna haben sich in den letzten Millionen Jahren kaum verändert. Der Serengeti Nationalpark in Tansania ist ungefähr so groß wie das Bundesland Schleswig-Holstein, das gesamte Ökosystem inklusive Maasai Mara und anderen Schutzgebieten sogar fast so groß wie die Schweiz!

Auf einer Fläche von 14.750 Quadratkilometern umfasst der Park eine vielfältige Landschaft im Norden Tansanias, vom Ufer des Viktoriasees im Westen bis hin zum dramatischen Hochland der Ngorongoro Berge im Osten. Die Wildnis umfasst unterschiedliche Ökosysteme, von den endlosen Kurzgrasebenen im Süden bis hin zu den Akazienwäldern in den zentralen und nördlichen Regionen, die das ganze Jahr über Wasser und Schutz bieten.

Die Geografie des Parks ist durch weite Ebenen, Flüsse wie den Mara und den Grumeti, sanfte Hügel sowie die ikonischen Granit Kopjes geprägt. Der Serengeti Nationalpark bildet das Herzstück des Serengeti-Mara-Ökosystems, das nahtlos an den Masai Mara Nationalpark in Kenia im Norden und verschiedene andere Wildreservate und Naturschutzgebiete anschließt. Zusammen schützen sie einen der letzten intakten großflächigen Migrationskorridore Afrikas – Vorrausetzung für die jährliche Große Tierwanderung.

Das Kleins Gate liegt im Nordosten der Serengeti und bietet eine alternative Route über den Lake Natron nach Arusha
Eine einzelne Löwin in den Weiten der Serengeti Ebenen
Leoparden sind Einzelgänger und meist nachtaktiv, tagsüber sind sie aufgrund ihrer hervorragenden Tarnung nur schwer zu sehen - dieser Leopard in der Serengeti ruht während der Mittagshitze auf einem Akazienast
Große Raubkatzen im Serengeti Nationalpark

Die circa 4000 Löwen des Serengeti Ökosystems sind die wichtigste Population der Welt. Sie sind die größten Landraubtiere in Afrika und tun sich in diesem riesigen Areal an Gnus und Zebras gütlich, die hier in Massen leben. Löwen sind territorial, d.h. sobald die Gnu-Wanderung vorbeigezogen ist, müssen sie zurückbleiben und ernähren sich dann von kleineren Antilopen und anderen Beutetieren, die nicht abwandern. Diese Raubkatzen sind soziale Tiere und leben in Rudeln, die es ihnen ermöglicht, große Beutetiere wie Gnus, Zebras, Büffel und sogar Giraffen zu jagen. Meist kümmern sich die Weibchen um die Jagd, während die Männchen das Rudel und ihr Revier schützen. Löwen ruhen sich tagsüber oft auf Felsvorsprüngen (Kopjes) oder unter Akazienbäumen aus, da sie eher nachts und in den kühlen Morgen- und Abendstunden aktiv sind.

Geparden sind die schnellsten Landtiere der Welt und können Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h erreichen, allerdings nur in kurzen Sprints von ein paar hundert Metern. Sie vermeiden in der Regel Konfrontationen mit anderen Großkatzen, diese stellen für sie selbst und ihre Jungtiere eine Bedrohung dar. Im Gegensatz zu Löwen sind die Tiere Einzelgänger oder leben in kleinen Familiengruppen. Besonders gut kann man Geparden in den baumlosen Serengeti Ebenen sehen, wo sie oft tagsüber mit ihren blitzschnellen Attacken junge Antilopen und Thomson-Gazellen nieder rennen und dann durch ihren geschickten Kehlbiss töten. Ihre Eleganz machen sie zu einem der faszinierendsten Raubtiere der Serengeti.

Die Leoparden gehören zu den scheuesten Großkatzen in der Serengeti und fühlen sich in verschiedenen Lebensräumen wohl, von dichten Wäldern über felsige Kopjes bis hin zur offenen Steppe. Leoparden sind Einzelgänger und äußerst anpassungsfähige Raubtiere, die eine Vielzahl von Beutetieren jagen – Antilopen, Warzenschweine, Paviane aber auch kleinere Tieren wie Hasen und Vögel. Nach einer erfolgreichen Jagd schleppen sie ihre Beute oft hoch in die Äste eines Baumes, um sie vor Aasfressern wie Hyänen zu schützen. Leoparden sind überwiegend nachtaktiv und Meister der Tarnung, was Sichtungen schwierig macht. Tagsüber ruhen sie meist auf einem Ast im Schatten eines großen Akazienbaumes.

Flusspferde und Hippo Pools im Serengeti Nationalpark

Das Flusspferd (Hippopotamus amphibius) ist eines der faszinierendsten Tiere im Serengeti Nationalpark. Trotz ihres massigen Aussehens sind Flusspferde überraschend beweglich und gehören zu den gefährlichsten Säugetiere Afrikas. Sie verbringen den größten Teil ihres Lebens im Wasser, insbesondere in sogenannten „Hippo Pools“. Diese Tümpel bieten einen wichtigen Schutz für ihre empfindliche Oberhaut, die leicht Schaden nimmt. Im Gegensatz zu vielen anderen großen Säugetieren haben Flusspferde eine sehr dünne Epidermis, der Schweißdrüsen fehlen. Dadurch sind sie in der intensiven afrikanischen Sonne sehr anfällig für Austrocknung und Sonnenbrand. Manchmal verlassen die Tiere die Gewässer für ein kurzes Sonnenbad, dieses dient dann vor allem zur Thermoregulation.

Daher sind Flusspferde in erster Linie nachtaktive Grasfresser, die nur während der Dunkelheit ihre Gewässer verlassen. Tagsüber sind oft nur ihre Nasenlöcher, Augen und Ohren über der Oberfläche zu sehen. Hippo-Pools sind berüchtigt für ihren starken und unangenehmen Geruch. Dieser Gestank entsteht durch eine Mischung ihre Ausscheidungen und anderen verrottenden organischen Stoffen. Trotz ihres scheinbar faulen Lebensstils im Wasser sollten Flusspferde nicht unterschätzt werden. Sie können an Land Geschwindigkeiten von bis zu 30 Kilometern pro Stunde erreichen und sich trotz ihrer Größe kraftvoll durch das Wasser bewegen. Diese erstaunliche Agilität kombiniert mit ihrem aggressiven Temperament machen sie besonders gefährlich. Viele Vorfälle mit Todesopfern in Afrika werden Flusspferden zugeschrieben – insbesondere wenn Menschen zu nahe an das Territorium der Tiere herankommen, zum Beispiel Fischer mit kleineren Booten. Hippos verteidigen ihr Revier im Wasser vehement, und ihre riesigen Eckzähne können tödliche Verletzungen verursachen.

Interessanterweise sind Flusspferde inzwischen in freier Natur nicht mehr nur in Afrika anzutreffen. In Südamerika hat sich eine Population von Flusspferden in Kolumbien angesiedelt, die von Tieren abstammen, die einst im privaten Zoo des Drogenbarons Pablo Escobar gehalten wurden. Nach Escobars Tod wurden die Flusspferde sich selbst überlassen und flüchteten in die Wildnis. Im Laufe der Zeit hat sich ihre Zahl vervielfacht, sodass sie nun weit außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets eine invasive Population bilden. Dieses ungewöhnliche Ereignis verdeutlicht die Anpassungsfähigkeit von Flusspferden.

Flusspferde (Hippos) gehören mit ihren riesigen Eckzähnen zu einer der gefährlichsten Säugetierarten im Serengeti Nationalpark
Flusspferde suhlen sich tagsüber fast ausschließlich in sogenannten Hippo Pools (kleinere Tümpel) um ihre empfindliche Haut zu schützen - oft kann man diese Gewässer schon riechen bevor man sie zu Sehen bekommt
Eine Nahaufnahme eines afrikanischen Elefanten während der Regenzeit im Serengeti Nationalpark Tansania
Elefanten, die Giganten der Serengeti

Der Afrikanische Elefant ist das größte Landsäugetier der Welt. Angeführt von einer erfahrenen Matriarchin durchstreifen große Herden dieser Dickhäuter die offenen Savannen und Wälder des Parks – immer auf der Suche nach Wasser & frischem Grün. Ausgewachsene Bullen sind in der Regel allein oder in kleinen Junggesellengruppen unterwegs.

Elefanten sind hochintelligente und soziale Tiere, die über Trompeten und Niederfrequenztöne kommunizieren, die in der offenen Steppe kilometerweit zu hören sind. Ihre Stoßzähne dienen zum Graben, zum Abstreifen von Rinde und zur Verteidigung, während ihre ikonischen Rüssel als vielseitiges Werkzeug zum Fressen, Trinken und sogar zum Begrüßen anderer Artgenossen dienen.

In der Serengeti spielen Elefanten eine zentrale Rolle im Ökosystem als „Landschaftsarchitekten“. Sie stürzen Bäume um, verbreiten Samen, kreieren Pfade und schaffen Lebensräume für unzählige andere Arten. Obwohl sie zum Jahrtausendwechsel durch Wilderei aufgrund ihres begehrten Elfenbeins stark bedroht waren, ist inzwischen die Population im Park dank intensiver Schutzbemühungen und der Obhut durch die Park Ranger der Tanzania National Parks Authority stabil.

Giraffen & Zebras im Serengeti Nationalpark Tansania

Giraffen sind die höchstgewachsenen Landtiere der Erde und das Wappentier Tansanias. In der Serengeti leben sogenannte Maasai Giraffen. Diese Unterart ist an ihrem Fellmuster zu erkennen, das oft dunkler ist als bei anderern Giraffen. Maasai-Giraffen können eine Höhe von 5,5 bis 6 Metern erreichen, wobei die Männchen größer sind als die Weibchen. Dank ihrer langen Beine und Hälse können sie an Baumkronen (hauptsächlich Akazien) grasen, die für die meisten anderen Pflanzenfresser unerreichbar sind. Mit ihrer bis zu 45 Zentimeter langen Greifzunge pflücken sie geschickt Blätter und vermeiden dabei die langen und scharfen Dornen der Bäume.
Trotz ihres ruhigen Auftretens können Giraffen extrem kräftige Tritte austeilen, die sogar problemlos Löwen niedermachen. Giraffen sind auch für ihren einzigartigen Gang bekannt: Sie laufen, indem sie beide Beine einer Seite gleichzeitig bewegen, und beim Galoppieren schwingt ihr langer Hals im Rhythmus ihrer Schritte mit. In der Serengeti spielen sie eine wichtige Rolle als Weidetiere, da sie die Vegetation der Savanne prägen.

Steppenzebras sind nahe Verwandte der Pferde und an ihren ikonischen schwarz-weißen Streifen zu erkennen. Die Fellmuster sind für jedes Tier einzigartig – quasi ein Fingerabdruck. Ihre charakteristischen Streifen dienen mehreren Zwecken: Tarnung im hohen Gras, Verwirrung von Raubtieren und sogar als Abhilfe gegen Insekten. Als Mitglieder der Gattung Equus haben sie viele Eigenschaften mit ihren domestizierten Verwandten gemeinsam, jedoch wurden Zebras nie domestiziert. Dies liegt vor allem an ihrem unberechenbaren Temperament und ihrer weniger starren Sozialstruktur, die sie resistent gegen Training und Hierarchie macht.
In der Serengeti sind sie ein wichtiger Teil der Großen Migration und ziehen mit Gnus und Gazellen über die weiten Ebenen auf der Suche nach neuen Weideplätzen. Im Gegensatz zu Gnus können Zebras auch zähere, längere Gräser fressen. Ein faszinierendes Verhalten der Steppenzebras ist die Art und Weise, wie sie paarweise nebeneinander stehen, aber in entgegengesetzte Richtungen blicken. Diese Haltung dient mehreren Zwecken: Sie ermöglicht es ihnen, aus beiden Blickwinkeln nach Raubtieren Ausschau zu halten und bietet gleichzeitig Schutz vor stechenden Fliegen, indem sie sich gegenseitig mit ihren Schwänzen über das Gesicht fächeln.

Maasai-Giraffen sind das Wappentier der Vereinigten Republik Tansania. Wie hier im Bild fressen sie mit ihrer langen Zunge geschickt die Blätter von Akazienbäumen ohne sich dabei an den langen Dornen zu verletzen
Zebras sind im Serengeti Nationalpark sehr weit verbreitet - jedes Tier hat ein einzigartiges Fellmuster, es dient als Schutz gegen Insekten und zur Tarnung
Ein Rudel Hyänen bedienst sich an einer älteren Kaffernbüffel Leiche, mit ihrem extrem starken Gebiss können diese Tüpfelhyänen selbst große Knochen problemlos zerkauen
Hyänen und Schakale in der Serengeti

Hyänen kommen aus ihren Erdhöhlungen hervor und woppeln in ihrem Wackelgang davon. Es gibt nur eine einzige Hyänenart im Serengeti Nationalpark, das ist die Tüpfelhyäne. Von ihnen gibt es ungefähr 9000 Tiere in der Serengeti. In anderen Gebieten Afrikas sind Hyänen hauptsächlich nachtaktiv, doch in der Serengeti sind sie ziemlich oft auch tagsüber zu sehen. Es sind die effizientesten Jäger unter den Raubtieren überhaupt. Ihr Gebiss ist extrem kräftig. Sie leben in Familienclans zusammen, die von den Weibchen dominiert werden. Diese wiegen etwa 70 kg, die männlichen Vertreter sind etwa 10 kg leichter.

Auch die fuchsähnlichen Schakale sind in der Serengeti weit verbreitet. Davon gibt es drei Arten: der Schabrackenschakal, der Streifenschakal und der Goldschakal. Der Streifenschakal hat dunkle Streifen an den Flanken und ist eher selten anzutreffen. Der Goldschakal hat ein golden-rotgelbes Fell und kommt meist in der Kurzgrassavanne der Serengeti vor. Die am häufigsten anzutreffende Art ist der Schabrackenschakal, auch als Silberrücken-Schakal bekannt. Sie fressen hauptsächlich Aas. Bei den Schakalen bleiben Männchen und Weibchen ein ganzes Leben lang zusammen, was bei Säugetieren ja nicht allzu häufig vorkommt.

Seltene Säugetiere der Savanne

Der Serval ist eine mittelgroße Wildkatze die perfekt an das hohe Gras der Serengeti angepasst ist. Die Raubkatzen nutzen Ihr feines Gehör, um Mäuse und andere Nagetiere aufzuspüren. Mit einem plötzlichen Satz stürzen sie sich präzise auf ihre Beute und springen dabei manchmal über zwei Meter hoch. Servale sind zwar in Afrika weit verbreitet, aber sie sind sehr scheu und auf Safari nur extrem selten anzutreffen, sodass eine Sichtung ein besonderes Privileg ist.

Der Afrikanische Wildhund ist eines der am stärksten gefährdeten Raubtiere Afrikas. Einst bevölkerten Wildhunde weite Teile des Kontinents, doch aufgrund von Lebensraumverlust sind ihre Populationen stark zurückgegangen. Im Serengeti Ökosystem bewegen sie sich in Rudeln, die riesige Territorien benötigen. Afrikanische Wildhunde sind bekannt für ihr auffälliges geflecktes Fell und ihre kooperativen Jagdstrategien, die sie zu sehr effizienten Raubtieren machen.

Das Steppenschuppentier ist eines der ungewöhnlichsten Bewohner der Serengeti. Mit seinen schützenden Keratinschuppen sieht es wie ein Reptil aus. Tatsächlich ist es aber ein nachtaktives Säugetier, das sich fast ausschließlich von Ameisen und Termiten ernährt. Wenn es bedroht wird, rollt sich das auch als Pangolin bekannte Tier zu einer Kugel zusammen und die Schuppen dienen als zuverlässiges Schutzschild gegen Raubtiere wie Löwen und Hyänen.

Eine seltene Serval Raubkatze im Serengeti National Park - mit ihren langen Beinen, großen Ohren und ihrem gefleckten Fell sind diese scheuen Jäger darauf spezialisiert, Nagetiere und Vögel im hohen Gras zu fangen
Eine einsame Topi Antilope unter Akazienbäumen in der Serengeti - Topi sind eine der schnellsten Antilopen Afrikas und gut an ihrem rot-bräunlichem Fell zu erkennen
Bekannte Antilopen der Serengeti

Der Topi ist eine der schnellsten Antilopen Afrikas und kann bis zu 70 km/h erreichen. Er ist an seinem glänzenden, rotbraunen Fell und den dunklen Gesichtsmarkierungen zu erkennen und steht oft auf kleinen Hügeln, um den Horizont nach Raubtieren abzusuchen. Sie leben in Herden und spielen als Grasfresser auf den offenen Ebenen eine wichtige Rolle im Ökosystem.

Der Impala gehört zu den elegantesten Antilopen mit seinem schlanken Körper, den markanten Hörnern und seinem rotbraunen Fell. Impalas sind für ihre Beweglichkeit bekannt und können bis zu 3 Meter hoch und unglaubliche 10 Meter weit springen – vor allem um Raubtieren zu entkommen. Sie versammeln sich in großen Herden, oft in der Nähe von Waldrändern, wo sie eine wichtige Beute für Löwen und Leoparden darstellen.

Die kleine Thomson-Gazelle ist leicht an ihrem schwarzen Seitenstreifen und ihrem weißen Unterkörper zu erkennen. Sie ist ein Symbol für die Serengeti-Ebenen, insbesondere während der Großen Migration, wenn riesige Herden neben Gnus und Zebras ziehen. Trotz ihrer Größe sind Thomson-Gazellen schnell und wendig und entkommen oft selbst Geparden mit ihrer Zickzack-Fluchttechnik.

Große flugfähige Vögel der Serengeti

Der Rotgesicht-Hornrabe ist einer der größten Hornvögel der Welt und sofort an seinem schwarzen Gefieder, seiner auffälligen roten Kehlhaut und seinen tiefen, dröhnenden Rufen zu erkennen, die kilometerweit über die Ebenen hallen. Obwohl sie fliegen können, verbringen diese Vögel die meiste Zeit damit, in kleinen Familiengruppen Insekten, Reptilien und sogar kleine Säugetiere zu jagen. Rotgesicht-Hornraben können bis zu 50 Jahre alt werden.

Der Sekretärvogel mit seinen langen, kranichartigen Beinen ist einer der bekanntesten Raubvögel der Serengeti. Mit einer Körpergröße von über 1,3 Metern jagt er, indem er seine Beute – insbesondere Schlangen – mit blitzschnellen Tritten tötet. Obwohl er gut fliegen kann, verbringt der Sekretärvogel die meiste Zeit auf dem Boden, was ihn zu einem einzigartigen Raubtier unter den Greifvögeln macht.

Die Kori-Trappe ist mit einem Gewicht von bis zu 19 Kilogramm der schwerste flugfähige Vogel Afrikas. Trotz ihrer Größe können sie mit Anlauf und kräftigen Flügelschlägen in die Luft steigen. Sie ziehen es aber vor, langsam am Boden nach Futter zu suchen. Die Kori-Trappe ist ein Einzelgänger und ernährt sich von Insekten und kleinen Reptilien.

Obwohl sie flugfähig sind, verbringen diese Rotgesicht-Hornraben die meiste Zeit ihres Lebens am Boden auf der Suche nach Insekten und Reptilien
Puffottern (Bitis arietans) gehören zu den gefährlichsten Giftschlangen Tansanias und sind weit verbreitet im Serengeti Nationalpark. Sie blähen bei Gefahr ihren Körper auf und geben ein lautes Zischen von sich (daher auch der Name). Puffottern sind in Afrika für mehr tödliche Schlangenbisse verantwortlich als jede andere Art!

Giftige Schlangen in der Serengeti

Die Puffotter ist eine der gefährlichsten Schlangen in Tansania. Puffottern schlagen extrem schnell zu, wenn sie gestört werden, und injizieren Gift, das Gewebe schnell zerstört und unbehandelt zu Amputationen oder sogar zum Tod führen kann. Sie sind in Afrika für mehr schwere Bisse verantwortlich als jede andere Schlange. Normalerweise vermeidet sie Konfrontationen, werden aber aufgrund ihrer Regungslosigkeit leicht übersehen. Puffottern ernähren sich hauptsächlich von kleinen Säugetieren und Amphibien.

Die Schwarze Mamba ist die zweitlängste Giftschlange der Welt und kann Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h erreichen. Ihr neurotoxisches Gift kann das Nervensystem lahmlegen und innerhalb weniger Stunden zu Atemstillstand führen. Ohne sofortige Behandlung ist ein Biss der schwarzen Mamba fast immer tödlich.

Die Grüne Mamba lebt im Gegensatz zu ihrer schwarzen Verwandten in Bäumen und dichtem Gestrüpp. Durch ihre leuchtend grüne Färbung ist sie im Laub fast unsichtbar. Sie ist eine scheue Art, die sich hauptsächlich von Vögeln, Eiern und kleinen Reptilien ernährt und sich bei Störungen meist lautlos davonschleicht.

Die Kopjes Felsen in den Serengeti Ebenen

Der Serengeti Nationalpark ist auch für seine Kopjes (Afrikaans: Köpfchen) bekannt. Es handelt sich dabei um massive Granitfelsen, die sich wie uralte Steininseln dramatisch aus den endlosen Graslandschaften erheben. Diese geologischen Formationen gehören zu den ältesten Strukturen der Erde. Sie entstanden vor über 2 Milliarden Jahren, als geschmolzener Granit tief unter der Oberfläche abkühlte und später durch Millionen Jahre der Erosion freigelegt wurde. Die Kopjes schaffen innerhalb der weiten Savanne spezielle Ökosysteme und Mikroklimata. In ihren Felsspalten sammelt sich Regenwasser und bildet kleine Tümpel, die während der Trockenzeit Leben ermöglichen. Auf dem mineralreichen Boden um ihre Basis herum wächst eine spezielle Vegetation, darunter Feigenbäume, Euphorbien und verschiedene Sukkulenten.

Für einige Wildtiere dienen Kopjes als wichtige Zufluchtsorte. Löwen nutzen sie als erhöhte Aussichtspunkte und schattige Ruheplätze während der Hitze des Tages – die berühmten Szenen aus „Der König der Löwen“ wurden von diesen Felshügeln inspiriert. Leoparden bevorzugen Kopjes wegen ihrer zahlreichen Höhlen und Felsvorsprünge, die sich perfekt eignen, um Beute vor Aasfressern zu verstecken. Während der Großen Migration werden Kopjes zu wichtigen Orientierungspunkten und Rastplätzen für Millionen von Gnus und Zebras, die die Ebenen durchqueren.

Löwen schlafen gerne auf den berühmten Kopjes (große Granitfelsen) in der Serengeti, eine Szene wie auf diesem Foto diente wohl auch dem Disney Film „König der Löwen“ als Inspiration
Die Great Migration des Serengeti Nationalparks ist ein weltbekanntes Naturspektakel bei den Millionen von Gnus, Zebras und Antilopen eine jährliche Reise auf der Suche nach frischen Weidegründen auf sich nehmen
Die Große Tierwanderung im Serengeti Nationalpark

Bei der „Great Migration“ wandern im Oktober und November mehr als eine Millionen Gnus und etwa 220.000 Zebras für die kurzen tropischen Regenfälle von den nördlichen Hügeln in die südlichen Ebenen. Nach den langen Regenfällen von April bis Juni ziehen die Herden mit saisonbedingten Abweichungen nach Westen und Norden. Der instinktive Bewegungstrieb der Gnus ist so stark, dass nicht einmal reissende Flüsse mit Krokodilen sie zurückhalten können. Dabei handelt es sich hier nie um eine einzige große Gruppe, die Tiere sind weitläufig verteilt.

Seit mindestens zwei Millionen Jahre verbindet die Gnuwanderung das Ökosystem der Serengeti in Tansania. Jedes Jahr sind die riesigen Herden auf der Suche nach frischen Weidegründen und Wasser, das sie so dringend zum Überleben benötigen. Während ihrer jährlichen Reise werden sie circa 4.000 Tonnen Gras pro Tag verschlingen. Ungefähr 250.000 Tiere werden geboren. Folgen Sie diesem Link für einen dedizierten Artikel über die große Tierwanderung im Serengeti Nationalpark.

Flussüberquerungen der Großen Migration

Eines der dramatischsten Naturschauspiele der Erde ist die Flussüberquerung der Großen Tierwandernung im Serengeti Nationalpark Tansania. Die gefährlichste Etappe der Wanderung ist die Überquerung der Flüsse Mara und Grumeti im Norden der Serengeti. Hier sind die Tiere starken Strömungen, steilen Ufern und lauernden Raubtieren ausgesetzt. Die Tiere versammeln sich in großer Zahl an den Ufern und zögern manchmal tagelang, bevor sie sich schließlich ins Wasser stürzen. Riesige Nilkrokodile lauern unter der Oberfläche, um erschöpfte oder schwache Tiere zu überfallen. An den Ufern nutzen Raubtiere wie Löwen und Hyänen das Chaos gerne aus und machen Jagd auf Nachzügler und Verletzte.

Die Überquerungen sind kein einmaliges Ereignis, sondern finden an verschiedenen Orten zwischen Juli und Oktober mehrmals statt. Da der genaue Zeitpunkt vor allem von den unberechenbaren Niederschlägen abhängt, können Sichtungen nicht garantiert werden.

Die Fluss Überquerungen von Zebras und Gnus der Großen Tierwanderung (Great Migration) im Serengeti Nationalpark müssen nicht immer blutig enden
Ein gut getarnter Leopard auf einem Akazienbaum in der Serengeti wird von Besuchern durch das offene Hub Dach eines umgebauten 4x4 Toyota Landcruiser Safari Auto beobachtet
Bei einer Serengeti Nationalpark Safari dürfen aus Tierschutz Gründen immer nur eine begrenzte Anzahl von Autos an einer Stelle anhalten, hier im Bild führt die Straßenüberquerung einer Elefantenfamilie zu einem Safari-Auto Stau
Eine Serengeti Nationalpark Safari

Serengeti National Park Safari werden in umgebauten Geländewagen wie Toyota Land Cruiser oder Land Rover Defender durchgeführt. Diese Fahrzeuge sind für unwegsames Gelände ausgelegt und verfügen über aufklappbare Hub-Dächer für eine uneingeschränkte Aussicht. Die Fahrzeuge verfügen über Funkgeräte für Notfälle und zwei vollwertigen Ersatzreifen. Im Gegensatz zu anderen Reservaten (z.B. in Südafrika) gibt es in der Serengeti keine asphaltierten Straßen – nur Schotter- und Feldwege. In der Regenzeit können die Straßen schlammig und schwierig zu befahren sein, während in der Trockenzeit Staub zum Abenteuer immer mit dazugehört.

Der Serengeti Nationalpark hat absichtlich nur minimale Infrastruktur. Die Beschilderung ist marginal und die Fahrt zwischen den einzelnen Gebieten kann Stunden dauern. Um sowohl die Tierwelt als auch die Besucher zu schützen, setzen die Park Ranger strenge Vorschriften durch:

  • Es dürfen nur ausgewiesene Straßen und Wege befahren werden, das Fahren abseits der Straßen ist verboten
  • Tiere haben immer Vorfahrt, von Hupen und lauten Geräuschen zur Vertreibung ist abzusehen
  • Begrenzung der Fahrzeuganzahl bei Sichtungen – es darf sich nicht mehr als eine kleine Gruppe von Safarifahrzeugen an einem Ort versammeln
  • Wandersafari sind innerhalb des Serengeti Nationalparks nicht erlaubt, auch das Verlassen des Fahrzeuges ist verboten (außer in designierten Gebieten)
  • Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 km/h, schnelles Fahren oder laute Geräusche können Tiere und andere Besucher gefährden
  • Das Füttern oder bewußte Anlocken von Wildtieren in jeglicher Form ist untersagt
  • Das Mitnehmen von Hörnern, Schädeln, Federn, Knochen, Pflanzen oder Steinen ist strengstens verboten
  • Park Ranger patrouillieren im Park, um Sicherheit und Naturschutz zu gewährleisten – ihre Anweisungen müssen stets befolgt werden
  • Camping ist nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt, wildes Campen außerhalb der offiziellen Plätze ist nicht gestattet
Heißluftballon Safaris in der Serengeti

Eine Ballonsafari im Serengeti Nationalpark Tansania bietet eine neue Perspektive auf den Bush. Diese Flüge starten aufgrund der meteorologischen Bedingungen am frühen Morgen bei Sonnenaufgang. Die Flüge dauern in der Regel 60 Minuten und führen über weite Strecken durch verschiedene Ökosysteme innerhalb des Parks. Professionelle Piloten erzählen während der Fahrt interessante Details zu den Wildtieren und Landschaftsmerkmalen.

Das Abenteuer beginnt mit dem Aufblasen des riesigen Heißluftballons, während die Sonne über den endlosen Ebenen aufgeht. Sobald der Ballon in der Luft ist, schweben die Passagiere lautlos über die endlosen Ebenen und genießen einen einzigartigen Blick aus der Vogelperspektive. Traditionell enden Ballonsafaris mit einem Champagnerumtrunk nach der Landung. Im Anchluss gibt es einen „Out of Africa“ Brunch mit weißen Tischdecken und Gourmetküche mitten in der Wildnis. Früher wurden diese Fahrten nur von Serengeti Balloon Safaris angeboten, inzwischen gibt es einige Konkurrenten.

In einem Heißluftballon lautlos über die endlosen Ebenen der Serengeti zu schweben gehört zweifellos zu den schönsten Erlebnissen in Tansania
In der Serengeti gibt es auch eine kleine Anzahl an permanenten Lodges, im Bild die alt eingesessene Lobo Lodge die damals noch von staatlicher Hand Ende der 60er Jahre errichtet wurde
Bei Serengeti Nationalpark Safaris können unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten ausgewählt werden, hier im Bild ist ein luxuriöses semi-permanentes Tented Camp
Übernachtungsmöglichkeiten im Serengeti Nationalpark

Die Unterkünfte innerhalb der Serengeti sind begrenzt und können insbesondere während der High Season oft schon viele Monate im Voraus ausgebucht sein. Es empfiehlt sich daher eine frühzeitige Reservierung. Auch für Campingplätze sind im Voraus Genehmigungen erforderlich, die über TANAPA (Tanzania National Parks Authority) beantragt werden müssen.

Permanente Lodges
Diese Lodges sind über den gesamten Park verteilt und bieten Komfort und Stabilität mit soliden Gebäuden, Strom, Restaurants und oft auch Swimmingpools. Viele befinden sich auf erhöhten Standorten oder Kopjes und bieten einen weiten Blick über die Ebenen. Sie sind ideal für Reisende, die ein Gleichgewicht zwischen Wildnis und modernem Komfort suchen.

Tented Camps
Semi-permanente Zeltcamps verbinden das Gefühl der Nähe zur Natur mit dem Komfort von richtigen Betten, eigenem Bad und Speisezelt. Durch die Zeltwände kann man nachts den Geräuschen der Wildnis lauschen und gleichzeitig professionellen Service und Gastfreundschaft genießen. Diese Art von Unterkünften finden sich am häufigsten und es gibt sie in allen Kategorien, bis hin zu luxuriösen Suiten mit eigenem Pool (siehe Bild)

Öffentliche Campingplätze
Für abenteuerlustige Reisende ist das Campen unter dem Sternenhimmel der Serengeti der beste Weg, um mit der Wildnis in Kontakt zu kommen. Öffentliche Campingplätze bieten eine Grundausstattung wie öffentliche Bäder und einen Kochbereich. Die Nächte hier werden begleitet von einem Konzert von Tiergeräuschen, oft wandern nachts selbst große Tiere nur weniger Meter an der dünnen Zeltwand vorbei.

Mobile Luxuscamps
Diese exklusiven Camps ziehen saisonal der Großen Migration hinterher und bieten die Möglichkeit, zu verschiedenen Jahreszeiten in der Nähe der Herden zu übernachten. Sie verbinden hochwertigen Komfort mit einer ursprünglichen Safari-Atmosphäre und bieten gehobene Küche, geräumige Safarizelte und persönlichen Service – alles in temporären Unterkünften, die nur minimale Auswirkungen auf die Landschaft haben.

Anreise zum Serengeti Nationalpark Tansania

Für die meisten Besucher beginnt das Abenteuer Serengeti in Arusha, der Safari Hauptstadt Tansanias (via Kilimanjaro International Airport). Von hier aus bringen umgebaute 4×4 Safarifahrzeuge Reisende auf einer malerischen Fahrt nach Westen, vorbei an Maasai Dörfern, den Monduli Hügeln und hinein in das atemberaubende Ngorongoro Hochland. Nachdem man den Ngorongoro Krater umrundet hat, führt die Straße hinab zum Naabi Hill Gate, dem am häufigsten genutzten Eingangspunkt in die Serengeti.

Ein direkter Flug zu den Airstrips von Seronera, Kogatende oder Ndutu ist eine beliebte Alternative. Vor allem kleine Turboprop Maschinen wie die Cessna 208 Grand Caravan verbinden Arusha oder Sansibar mit einigen Landepisten innerhalb der Serengeti. Auf diese Weise kann die Zeit für Pirschfahrten maximiert werden, allerdings sind Flüge in die Serengeti teuer.

Weniger befahrene Routen führen aus dem Westen über Mwanza oder aus dem Norden in der Nähe des Lake Natron in den Serengeti Nationalpark. Die Wege sind wesentlich länger und beschwerlicher, bieten aber ein besonderes Abenteuer. Diese Optionen eignen sich für Reisende mit mehr Zeit, die sich für die kaum besuchten Randgebiete der Serengeti interessieren.

Eine neue Cessna 208 Grand Caravan am Arusha Airport - diese einmotorigen Turboprop Maschinen dienen als robuste Arbeitspferde für die Flugverbindungen in den Serengeti Nationalpark (sogenannte Fly-in Safaris)
Der Austausch eines platten Reifens während der Regenzeit in der Serengeti ist sicherlich etwas unangenehmer als an einem sonnigen Tag
Auch während der Regenzeit ist der Serengeti Nationalpark ein lohnendes Safari Ziel
Wann ist die beste Reisezeit für eine Safari im Serengeti Nationalpark?

Das Serengeti Ökosystem hat ein warmes und mildes Klima, die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über relativ stabil und liegen in der Regel zwischen 12 °C in der Nacht und 30 °C am Tag. Aufgrund der höheren Lage des Parks (ca. 1500 Meter über dem Meeresspiegel) kann es nachts sehr schnell abkühlen.

Das Leben in der Serengeti folgt dem Rhythmus der Regenzeiten, die lange Regensaison (masika) von März bis Mai sowie die kurze Regensaison (vuli) von Mitte Oktober bis Anfang Dezember. Während der Regenzeiten bleibt der Serengeti Nationalpark geöffnet, aber manchmal können starke Regenschauer die Offroad Pisten zur abenteuerlichen Schlammschlacht machen. Dafür sind weniger Touristen im Park und viele Unterkünfte bieten Rabatte. Das frische Gras mit den intensiven Grüntönen und die dramatischen Farben des Himmels haben einen ganz eigenen Reiz. Die stärkere Vegetation während dieser Zeit erschwert aber manchmal die Wildtierbeobachtung.

Die Trockenzeit von Juni bis Oktober gilt als Hochsaison und ist die beliebteste Reisezeit. Die Tage sind fast immer sonnig und die Luftfeuchtigkeit ist gering. Viele Wildtiere versammeln sich an Flüssen und Wasserstellen und sind dadurch leichter zu beobachten. Diese Zeit ist daher ideal für klassische Wildbeobachtungen und bietet die größte Chance, Raubtiere bei der Jagd zu beobachten. Die ausgedörrten Ebenen und die trockenen Feldstraßen machen Pirschfahrten in dieser Zeit allerdings zu einer sehr staubigen Angelegenheit.

Die kurze trockene Phase zwischen den Regezeiten im Dezember und Februar gilt als Peak Season. In diesem Zeitraum bringen Tausende von Gnus, Zebras und Antilopen im südlichen Serengeti Gebiet ihre Jungen zur Welt. Die auch als Kalbsaison bekannte Phase ist eine sehr beliebte Reisezeit für Besucher aus der Nordhalbkugel, die kalten Wintertagen entkommen möchten.

Die beste Reisezeit für den Serengeti Nationalpark hängt also vor allem von den persönlichen Präferenzen ab – üppige Landschaften, weniger Touristen und neugeborene Tiere während der grünen Jahreszeit oder ideale Wildbeobachtungen für Raubtiere und garantiert sonnige Tage während der trockenen Monate. Der Klimawandel und globale Wettersysteme wie El Nino machen genaue Vorhersagen zu den Niederschlägen unmöglich, daher sind die angeben Zeiten nur als Indikator zu verstehen. Auch während Hochphase der Regenzeit im April gibt es viele sonnige Tage in der Serengeti – der Nationalpark ist wirklich ganzjährig einen Besuch wert!

Route der Großen Tierwanderung in Tansania:
Diese Serengeti Nationalpark Landkarte zeigt die ungefähre Route der Großen Tierwanderung in Tansania
Wildlife Management und Schutzgebiete Serengeti-Mara Ökosystem:
Eine Landkarte des Serengeti Ökosystems, hier sieht man die zahlreichen Schutzgebiete und Wildlife Management Areas die den eigentlich National Park umgeben (Serengeti NP)
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